Startseite  |  Sitemap  |  Impressum

ökumenische Kirchenmusik

 

Martin Luther verstand die Verkündigung des Evangeliums als Klangereignis: „Evangelium…heißt auf Deutsch gute Botschaft,… davon man singt und sagt und fröhlich ist“ – und stellt dankbar fest: „So predigt Gott das Evangelium auch durch die Musik.“ Nicht nur Kanzel und Altar auch Chor und Orgel sind Orte der Verkündigung!

 

Doch damit nicht genug: durch die Musik bekommt auch unser Gebet eine spirituelle Verdichtung, viele Kirchenlieder sind gesungene Gebete: Wer singt, betet doppelt (Augustinus).

Beides geschieht nun schon seit 2000 Jahren in unseren Kirchen.

 

Kirchenmusik hat sich in dieser Zeit schon äußerst vielfältige Ausdrucksformen zu eigen gemacht:

Man denke an die gregorianischen Gesänge in den Klöstern,

an beschwingte Motetten der Renaissance,

an die großen Oratorien und Kantaten des Barock,

an Mozarts Requiem oder Mendelnssohns Elias

und in neuerer Zeit natürlich an Gospel, Praise and worship,

neue geistliche Lieder oder Musik aus der Tradition von Taizé.

Alle haben sie elementaren Anteil an Verkündigung, Klage und Lob im Gottesdienst und im Alltag der Kirche.


Quelle: Jochen Arnold, habilitierter Theologe und A-Kirchenmusiker,
Direktor des Zentrums für Gottesdienst im Michaeliskloster Hildesheim


Auch in den Rottweiler Gemeinden hat die Kirchenmusik eine lange Tradition. Viele Gruppierungen bringen sich dabei ein.

 

Kirchenmusik 2018