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Neckarburgkapelle

 

Sie fahren mit dem Auto Richtung Villingendorf und biegen rechts ab zur Neckarburg. Entweder stellen Sie das Auto auf den Wanderparkplatz oder Sie fahren hinunter zum Gutshof der Neckarburg. Der Schlüssel zur Kapelle hängt in einem Kästchen neben der Haustür des Gutshofes.

 

 

Die Neckarburg selber wurde schon 793 erwähnt. 1275 wird ein Priester genannt, der wahrscheinlich den Pfarrbezirk Villingendorf und Dietingen betreuen musste. 1404 ist die Kapelle hergerichtet und neu geweiht worden. Um 1500 wurde der Chor angebaut. Seit dem 18. Jh. wird die Kapelle von Villingendorf aus seelsorgerlich betreut. Der Hochaltar steht noch in der Kapelle, wohingegen die Altaraufbauten der Seitenaltäre verschwunden sind. Johann Georg Glückher (1653-1731) malte im Auftrag seines Bruders, der Abt im Benediktinerkloster St. Georgen in Villingen war, ein prächtiges Bild mit der heiligsten Dreifaltigkeit, der in den Himmel aufgenommenen Jungfrau Maria und etlichen Heiligen. Erhalten sind auch eine kleine Plastik „Ruhe Christi" und eine schöne Sakramentsnische. Von 1979 bis 1981 hat der Rottweiler Stadtjugendring die Kapelle restauriert die sich im Besitz des Grafen von Bissingen-Nippenburg befindet.


Text und Bilder: Berthold Hildebrand