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KJR Zeltlager in der Pandemie

 

„Allen Widrigkeiten zum Trotz", so hätte das Motto der diesjährigen Sommerfreizeit der Katholischen Jugend Rottweil (KJR) lauten können. Trotz oder gerade wegen der Pandemie war es den Ehrenamtlichen der KJR in diesem Jahr besonders wichtig, das eigentlich alljährlich in den ersten beiden Sommerferienwochen stattfindende Zeltlager im österreichischen Sonntag in Vorarlberg durchzuführen, das bereits im letzten Jahr hatte ausfallen müssen. Dabei waren in diesem Jahr besonders viele hygienische Auflagen einzuhalten, was sowohl in der Planung als auch in der Umsetzung einen deutlich erhöhten Aufwand bedeuteten.

 

Zu allem Überfluss überraschte das Team, das bereits zwei Tage
früher nach Sonntag fuhr, um den Zeltplatz für die Ankunft der Kinder und Jugendlichen vorzubereiten, ein Unwetter, das große Teile der bereits geleisteten Arbeit beim Aufbau wieder zunichte machte - die Folge: Die Abfahrt musste um zwei Tage nach hinten
verschoben werden; ein Novum. Als dann auch noch das Wetter in nahezu der gesamten ersten Woche der Freizeit nichts anderes als Regen brachte, hätte die Stimmung bei Ehrenamtlichen und Teilnehmenden entsprechend schlecht sein müssen.

 

Zeltlager KJR 2021

Foto: Ferenc Hahn

 

Doch das Gegenteil war der Fall, denn das Lager wurde ein voller Erfolg. Die gute Stimmung trotz des Wetters wurde schlussendlich auch belohnt, denn die zweite Woche brachte hohe Temperaturen und Sonnenschein, sodass sich alle schnell von der Kälte und Nässe der vergangenen Tage erholen konnten. Bei verschiedenen Mottotagen unter der Thematik „Once upon a time", einer Wanderung zum idyllisch zwischen Berggipfeln gelegenen Seewaldsee und abendlichen Lagerfeuern und bunten Abenden mit kreativen Sketchen und anderen Beiträgen konnte der Alltag der vergangenen Monate endlich einmal gedanklich zurückgelassen werden.

 

Auch die Corona-Auflagen wurden von allen vorbildlich eingehalten und regelmäßig bei den Anwesenden durchgeführte Tests, die allesamt negativ ausfielen, bestätigten, dass sich die Mühe gelohnt hatte. Bei der Rückkehr nach Rottweil nach zwölf ereignisreichen Tagen war also klar: Jugendarbeit lohnt sich auch unter den widrigsten Bedingungen.

 

Jonas Spreng

 

 

 


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