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Krise - verändere mich!

 

Wie es gelingt nach der Krise anders zu leben: Ein Tipp für Februar.

 

Liebe Krise,

bitte verändere mich. Ich möchte nicht zurück verfallen in mein altes, früheres Leben. In Muster und Gewohnheiten. Ich möchte nicht mehr einsteigen in das Hamsterrad des Alltags. Ich möchte anders leben, wenn wir dich überstanden haben. Schritt für Schritt. Monat für Monat. Bewusster, genügsamer, zufriedener, glücklicher.


Die Freiheit genießen

Zu Hause sein, die Wohnung nur mit triftigem Grund verlassen dürfen, sich nicht frei bewegen können.

Eingeschränkt sein, nicht selbst entscheiden dürfen, sich Vorschriften machen lassen müssen.

Eine neue Erfahrung.

Ein neues Gefühl.

Beklemmend, bedrückend, eingrenzend.

 

Plötzlich war da eine Ahnung davon, wie es ist, unfrei zu sein, gefangen, fremdbestimmt.

Freiheit war für mich ein leerer Begriff, eine leere Hülle.

Weil die Freiheit für mich immer gesetzt war.

Weil Freiheit für mich immer da war.

Ich lebe seit meiner Geburt in ihr und mit ihr.

Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es ist, sie nicht mehr zu haben.

Ich musste nie um sie kämpfen.

Sie nie aufgegeben.

 

Jetzt habe ich zu diesem Begriff eine Beziehung aufgebaut.

Ich schätze es, frei zu sein, frei zu leben, selbstbestimmt zu sein.

Immer, wenn ich mich ins Auto setze, um kurz etwas zu besorgen.

Bei jedem Spaziergang. Bei jedem Kurztrip.

Bei jedem Urlaub.

 

Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de


 

 

 

Ronja Goj

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Redaktion Pfarrbriefservice