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Fürchte Dich nicht.

 

(hil) In einem Artikel der NRWZ (Neue Rottweiler Zeitung, 21. März 2020 S. 6) mit der Überschrift „Ermutigt durch die Krise“ interviewt die Zeitung Uwe M. Glatz. Der Experte ist Facharzt für Chirurgie an der HELIOS-Klinik Rottweil und hat in Marburg auch Religion und Psychotherapie studiert. In einem Abschnitt heißt es da:

 

NRWZ:

Die niederländische Christin Corrie ten Boom, die während des Zweiten Weltkrieges zahlreichen Juden Unterschlupf gewährte und die die Deportation ins KZ Ravensbrück überlebte, sagte einmal: „Mut ist Angst, die gebetet hat.“ Wie kann ich solchen Mut in der aktuellen Situation finden?


Uwe M. Glatz:

Wir können die Corona-Krise dafür nutzen, uns wieder vermehrt um unsere geistliche Gesundheit zu kümmern. Die Ermutigung „Fürchte dich nicht“ ist eine Zusage, die wir in der Bibel sehr häufig finden. Gebet, Meditation und Kontemplation sind gute Wege, um der aufkommenden Angst entgegen zu wirken. Wie erwähnt kommen wir ja zurzeit besonders mit existentiellen Fragen in Kontakt.

Im Gebet wende  ich den Blick weg von meiner Angst hin zu der lebensspendenden Kraft Gottes, die in uns allen steckt und darauf wartet, aktiviert zu werden. Dieser erweiterte Blickwinkel und das daraus entstehende Vertrauen stärkt zudem mein Immunsystem und macht mich so weniger anfällig für Angst und Krankheiten.

 

Fürchte Dich nicht
Bild: Rudi Berzl     in: Pfarrbriefservice.de

 


Corrie ten Boom
Corrie ten Boom (ca. 1921)

 

Von Unbekannter Fotograf - De geschiedenis van de familie Ten Boom (1921), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58051064