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Impulse für den Alltag Offen sein | Österliche Zeugen werden    

 

von Peter Müller

 

"Jesus lebt!"

 

Diese, für seine Anhänger damals und heute auch für viele Menschen unglaubliche Nachricht hörten wir an Ostern.

 

In der Apostelgeschichte heißt es: „Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu" (4,33).

 

Wir wissen nicht, was aus den, vor panischer Angst fliehenden, all ihrer Hoffnung beraubten Jünger, todesmutige Zeuge der Botschaft Jesu machte.

 

Aber dass etwas passiert ist, das all ihre Vorstellungen sprengte, das sie aus dem Tal ihrer Angst und Niedergeschlagenheit befreite und ermutigte, öffentlich Zeugnis zu geben, daran besteht kein Zweifel.

 

Sie vertrauten dem, was sie erlebt hatten, sie wurden österliche Zeugen.

 

Was könnte das für uns heute heißen?


Wir könnten Ostern in den Beinen spüren, das heißt, so wie Jesus auf Menschen zugehen, einfühlsam den ersten Schritt tun, ihnen zuhören, sie ein Stück begleiten gegen das, was sie bedrückt.


Wir könnten Ostern in die Hand nehmen, das heißt, sie anderen entgegen strecken, sich mit ihnen versöhnen, Frieden stiften, sie trösten, sie an der Hand zu nehmen und zu begleiten.


Wir könnten Ostern mit neuen Augen sehen, das heißt, sie offen halten, wach sein für Hilfsbedürftigkeit und Freude anderer, ihnen offen begegnen und ihnen respektvoll Ansehen schenken.


Wie wäre es, wieder neu mit Beinen, Händen und Augen österlicher zu leben?