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Eine Sternstunde für die Heilig-Kreuz-Gemeinde

 

Bischof Dr. Gebhard Fürst feierte mit der Gemeinde Eucharistie


Mehr als zwei Jahre war das Heilig-Kreuz-Münster wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Am Sonntag hat nun Bischof Gebhard Fürst mit der Gemeinde Eucharistie gefeiert und das Münster damit wieder eröffnet.


Der Andrang zu diesem Gottesdienst war sehr groß. Die Kirche war bis auf den letzten Stehplatz besetzt. Weil es ein Gottesdienst für alle sein sollte, gab es keine reservierten Plätze.


Es war für viele Gläubige ein bewegender Moment, als sie die Kirche nach so langer Zeit wieder betreten durften. Sie staunten über die Schönheit ihres Gotteshauses. Auch viele der an der Renovierung beteiligten Handwerker und Restauratoren waren gekommen, um dabei zu sein, wenn ihr nun vollendetes gemeinsames Werk von der Gemeinde wieder als sakraler Raum in Besitz genommen wird. Es galt, auch Gott dafür zu danken, dass in den zwei Jahren kein Mensch auf der Baustelle zu Schaden gekommen sei.

 

Münstereröffnung 2017 Einzug

 

In einer feierlichen Prozession zogen Bischof Gebhard Fürst und Dekan Martin Stöffelmaier mit zahlreichen Konzelebranten und einem großen Ministerium, begleitet von den Fahnenabordnungen aller 15 Zünfte, zu den Orgelklängen von J.S. Bachs Präludium in E-Dur, gespielt von Stefanie Rieger, ins hell erleuchtete Münster ein. Stöffelmaier sagte, alle seien heute Zeugen für dieses freudige Ereignis. Das Münster sei nun nach der langen Zeit der Renovation für die Gemeinde wieder ein liturgischer Ort.

 

Münstereröffnung 2017Bischof

 

Der Diözesanbischof gratulierte der Gemeinde zu ihrem neuen altehrwürdigen Gotteshaus und sagte, dieser besondere Moment der Wieder-Eröffnung sei eine Sternstunde. In Anspielung auf das Kirchengebäude stellte er fest, dass in dieser Kirche vor der Renovierung vieles im Dunkeln lag. Im Chorraum leuchteten nun wieder prachtvolle Sterne vom Chorhimmel. Sie seien Zeichen des Lichts, das von Gott auf uns herab komme. Auch Menschen, die durch ihren Glauben, ihre Begabungen und Taten in den Alltag hineinleuchten, seien Sterne. Am Himmel gebe es auch Fixsterne, die den Menschen schon immer Orientierung gegeben hätten. Für den Gläubigen sei Jesus ein Fixpunkt in ihrem Leben. Das zunehmende Licht im Advent sei ein Zeichen, dass für die Menschen bald ein Licht aufgehen und Gott erscheinen werde.

 

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Münsterchor und dem Bläserquartett der Stadtkapelle begleitet. Weil nicht sicher war, dass auch die Orgel zu diesem Termin wieder spielbar ist, hat Wolfgang Weis die Harmoniemesse in Es für Chor und Bläser von Robert Führer mit dem Chor einstudiert.

 

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Text und Fotos: Berthold Hildebrand